
Planet of Lana
- Bewertung
- 4,8
- Downloads
- 10.00K
- Inhaltsbewertung
- USK ab 6 Jahren
Planet of Lana - Screenshots








Planet of Lana - Beschreibung
- App-Name
- Planet of Lana
- Paketname
- com.playdigious.pol
- Entwickler
- Playdigious
- Kategorie
- Abenteuer
- Zuletzt aktualisiert
- 08.12.2025
- Version
- 1.8.1
Analyse von TrendiApps
Ich habe Planet of Lana als atmosphärisches Abenteuer erlebt, das seine größte Stärke nicht in einer möglichst großen Welt, sondern in der engen Verbindung zwischen Erkundung, Rätseln und einer außerirdischen Begleitung findet. Der Titel von Playdigious erzählt seine Geschichte ruhig und bildstark. Statt mich mit langen Erklärungen zu überladen, lässt er mich Situationen beobachten, Wege lesen und gemeinsam mit meiner kleinen Begleitung Lösungen finden.
Genau diese Zusammenarbeit ist der Kern des Spiels. Ich steuere nicht einfach eine Figur durch einzelne Hindernisse, sondern muss verstehen, wann ich selbst handeln sollte und wann die Begleitung einen Abschnitt erst möglich macht. Das klingt zunächst nach einem kleinen Unterschied, verändert aber den Rhythmus spürbar: Ich suche nicht nur nach dem nächsten Ausgang, sondern achte auf Abstände, Gefahren, Bewegungsmuster und die Reihenfolge meiner Aktionen.
Für mich ist das eine interessante Alternative zu hektischen Action-Abenteuern. Wer ein Spiel sucht, das sich auf Stimmung, vorsichtiges Erkunden und nachvollziehbare Umgebungsrätsel konzentriert, bekommt hier eine ungewöhnliche Reise. Wer dagegen vor allem schnelle Kämpfe, eine offene Welt oder dauerhaft neue Ausrüstung erwartet, sollte seine Erwartungen anpassen.
Die Begleitung als spielerischer Mittelpunkt
Die wichtigste Fähigkeit von Planet of Lana ist nicht ein einzelner Spezialangriff, sondern die Möglichkeit, Aufgaben gemeinsam mit der Begleitung zu lösen. Das Spiel baut seine Herausforderungen so auf, dass ich meine Umgebung zuerst lesen muss. Ein verschlossener Weg, ein gefährlicher Abschnitt oder eine ungünstige Position wirkt oft nicht wie ein bloßes Hindernis, sondern wie eine Frage: Welche Rolle übernimmt die Begleitung, und in welcher Reihenfolge muss ich vorgehen?
In der Praxis entsteht daraus ein angenehm konzentriertes Spielgefühl. Ich renne nicht automatisch von links nach rechts, sondern bleibe häufiger stehen, beobachte und probiere eine Idee aus. Besonders gelungen finde ich, dass die Zusammenarbeit nicht wie ein aufgesetztes Zusatzsystem wirkt. Sie gehört zur Identität des Abenteuers und prägt sogar die emotionale Wirkung der Reise.
Die Begleitung ist dabei nicht nur ein Werkzeug für Rätsel. Sie gibt den stillen Abschnitten mehr Bedeutung, weil ich mich nicht völlig allein durch die fremde Umgebung bewege. Gerade wenn die Landschaft bedrohlich oder verlassen wirkt, entsteht durch diese Verbindung ein Kontrast. Das Spiel muss dafür nicht ständig Dialoge oder Hinweise einblenden. Die gemeinsame Bewegung reicht oft aus, um die Situation verständlich zu machen.
Der entscheidende Vorteil dieser Mechanik ist der Wechsel zwischen Beobachten und Handeln. Ein Rätsel fühlt sich nicht wie eine abstrakte Aufgabe an, die neben der Geschichte steht. Ich löse es, weil ich einen Weg weitergehen, eine Gefahr umgehen oder die Begleitung sicher durch den Abschnitt bringen möchte. Dadurch bleiben auch einfache Interaktionen stärker im Gedächtnis, als es ihre einzelne Funktion vermuten lässt.
Geschichten, die Ihnen gefallen könnten

WEBTOON auf Android und iOS: Lesen im endlosen Bildlauf

Wortsuche im Wandel: Warum Word Search Journey mehr als schnelle Treffer braucht

Mapy.com im Alltag: Bessere Wege finden, auch ohne Netz

DramaBox im Vergleich: Kurze Dramen mit Sog, aber kein Ersatz für Netflix

Die Hörbibel findet ihren Platz im Alltag

InShot im Alltag: Warum schneller Videoschnitt oft wichtiger ist als kreative Freiheit
Warum diese Fähigkeit mehr als ein Begleiter-Trick ist
Viele Abenteuer setzen Begleiter vor allem für Atmosphäre ein: Sie kommentieren die Umgebung, laufen hinterher oder helfen gelegentlich in einer Zwischensequenz. Hier ist die Beziehung stärker mit dem eigentlichen Spielen verbunden. Ich muss die Umgebung aus zwei Perspektiven denken. Meine Figur kann vielleicht einen Bereich erreichen, aber nicht jede Aufgabe allein erledigen. Umgekehrt kann die Begleitung eine bestimmte Situation beeinflussen, braucht dafür aber meine Positionierung und mein Timing.
Das führt zu einem kleinen, aber wichtigen Perspektivwechsel. Wenn ich feststecke, suche ich nicht nur nach einem versteckten Schalter. Ich frage mich auch, ob ich die Begleitung an die richtige Stelle geschickt habe, ob ich zuerst eine Gefahr entschärfen sollte oder ob ein unscheinbarer Wegabschnitt eine andere Funktion besitzt. Diese Art des Denkens ist der eigentliche Mehrwert des Spiels.
Für mich funktioniert das besonders gut, weil die Lösung nicht ausschließlich aus Symbolen und Menüs besteht. Ich muss die Umgebung ernst nehmen. Höhenunterschiede, Bewegungsräume und die Position von Gefahren werden zu Informationen. Wer gerne selbst Zusammenhänge erkennt, wird daraus mehr ziehen als jemand, der für jedes Rätsel sofort eine eindeutige Markierung erwartet.
So spielt sich die Zusammenarbeit im Alltag
Auf einem mobilen Gerät ist die Bedienung entscheidend, und bei einem Spiel wie diesem fällt jede unpräzise Eingabe stärker auf. Ich würde deshalb empfehlen, nicht nebenbei zu spielen, während ich mich in einer lauten Umgebung befinde oder ständig unterbrochen werde. Die ruhige Präsentation lädt zwar zu kurzen Sitzungen ein, doch die Rätsel profitieren davon, wenn ich mich auf den Bildschirm und den Ablauf konzentriere.
Ein sinnvoller Spielrhythmus besteht für mich aus drei Schritten: zuerst den Abschnitt beobachten, dann eine mögliche Reihenfolge überlegen und erst danach die Aktionen ausführen. Wer sofort jede Eingabe ausprobiert, kann sich unnötig verwirren. Gerade bei Situationen mit Gefahren ist es hilfreicher, zunächst die Bewegungen der Umgebung zu verstehen. So wirkt ein Fehlschlag eher wie eine Korrektur der eigenen Idee als wie ein zufälliges Scheitern.
Die Zusammenarbeit verlangt außerdem Geduld. Nicht jede Lösung wird beim ersten Versuch klar. Manchmal ist die richtige Aktion nicht kompliziert, sondern nur an eine bestimmte Reihenfolge gebunden. Ich habe solche Momente als angenehm empfunden, solange ich bereit war, einen Abschnitt noch einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
Ein praktischer Tipp: Wenn ein Weg offensichtlich nicht funktioniert, sollte man nicht nur die Figur neu positionieren, sondern den gesamten Ablauf zurückdenken. Habe ich die Begleitung zu früh bewegt? Habe ich einen sicheren Bereich verlassen, bevor die nächste Aktion vorbereitet war? Diese Fragen helfen mehr als planloses Wiederholen. Das ist eine der konkreten Stärken des Spiels: Es belohnt Aufmerksamkeit stärker als Geschwindigkeit.
Für kurze Sitzungen geeignet, aber nicht beliebig nebenbei
Planet of Lana lässt sich gut in überschaubaren Abschnitten spielen, weil die Handlung und die Rätsel einen klaren Vorwärtsimpuls geben. Ich kann eine Sitzung beenden, nachdem ich einen Abschnitt gelöst oder eine neue Situation erreicht habe. Trotzdem würde ich es nicht mit einem typischen Spiel für zwei Minuten Wartezeit verwechseln. Die Atmosphäre lebt davon, dass ich mich auf Bildsprache, Geräusche und die Beziehung zwischen den Figuren einlasse.
Auf einem Smartphone kann die Darstellung je nach Bildschirmgröße weniger eindrucksvoll wirken als auf einem größeren Display. Das ist kein Fehler des Spiels, aber ein echter Abwägungspunkt. Kleine Details der Umgebung tragen zur Orientierung und Stimmung bei. Wer die Wahl zwischen mehreren Geräten hat, sollte daher dasjenige bevorzugen, auf dem Landschaften und Bewegungen bequem erkennbar bleiben.
Auch die Steuerung sollte man vor dem Kauf gedanklich einordnen. Ein Touchscreen kann für langsame Erkundung und einfache Bewegungsabläufe funktionieren, fühlt sich aber nicht für jeden Spieler gleich präzise an. Wer bei Plattformpassagen grundsätzlich lieber mit physischen Tasten spielt, wird möglicherweise mehr Eingewöhnung brauchen als jemand, der mobile Steuerung gewohnt ist.
Der beste Einsatz: eine ruhige Reise mit konzentrierten Rätseln
Mein ideales Szenario für Planet of Lana ist ein ruhiger Abend, an dem ich ein atmosphärisches Abenteuer ohne Zeitdruck spielen möchte. Ich würde mich nicht für eine kurze Runde zwischen zwei anspruchsvollen Mehrspielerpartien entscheiden, sondern für einen Moment, in dem ich mich auf eine fremde Welt, ihre Gefahren und die gemeinsame Bewegung der Figuren einlassen kann.
Stell dir vor, du hast nach einem langen Arbeitstag noch ungefähr eine Stunde für dich. Du möchtest keine komplexe Charakterverwaltung, keine lange Liste von Aufgaben und keinen Wettbewerb. Stattdessen willst du eine Geschichte erleben, bei der du gelegentlich innehältst und selbst herausfindest, wie es weitergeht. Genau dort sehe ich die größte Stärke des Spiels. Die Begleitung gibt dem Abenteuer einen persönlichen Mittelpunkt, während die Umgebung genug Fragen offenlässt, damit ich nicht nur passiv zuschaue.
Auch für Spieler, die normalerweise keine großen Abenteuer mögen, kann dieser Ansatz interessant sein. Die Zusammenarbeit macht den Einstieg verständlicher, weil viele Aufgaben aus der unmittelbaren Situation heraus entstehen. Man muss nicht erst ein umfangreiches System lernen, um den nächsten Schritt zu begreifen. Gleichzeitig bleibt genug Raum für eigene Beobachtung, sodass sich die Lösungen nicht völlig automatisch anfühlen.
Ein weiterer guter Anwendungsfall ist gemeinsames Zuschauen. Obwohl das Spiel selbst auf eine einzelne Spielerfahrung ausgerichtet ist, eignet es sich durch seine ruhige Präsentation dazu, dass eine zweite Person mitüberlegt. Ich kann mir gut vorstellen, dass jemand neben mir eine mögliche Lösung entdeckt, die ich übersehen habe. Das macht die Begleiter-Mechanik auch sozial interessant, ohne dass daraus ein Mehrspielermodus werden muss.
Weniger passend ist der Titel für Spieler, die jede Minute mit neuen Belohnungen füllen möchten. Wer vor allem Sammelsysteme, umfangreiche Builds oder dauerhaft steigende Werte sucht, findet in einem klassischen Rollenspiel wahrscheinlich mehr Tiefe. Planet of Lana verfolgt einen anderen Zweck: Es möchte eine fokussierte Reise erzählen und seine Rätsel in diese Reise einfügen.
Was im Vergleich zu üblichen Alternativen auffällt
Im Vergleich zu vielen mobilen Abenteuerspielen wirkt der Titel weniger wie eine Sammlung einzelner Aufgaben und stärker wie ein zusammenhängender Weg. Es geht nicht darum, möglichst viele Menüs zu öffnen oder ständig neue Gegenstände auszurüsten. Die Umgebung selbst ist das wichtigste Werkzeug. Dadurch fühlt sich das Spiel näher an einem erzählerischen Plattform-Abenteuer an als an einem typischen mobilen Zeitvertreib.
Gegenüber schnellen Actionspielen ist das Tempo deutlich zurückhaltender. Das ist für mich ein Vorteil, wenn ich Atmosphäre und Rätsel schätze, kann aber als Einschränkung wirken, wenn ich sofortige Reaktion und permanente Bewegung erwarte. Im Vergleich zu offenen Welten ist die Erfahrung außerdem stärker gelenkt. Ich bekomme weniger Freiheit bei der Routenwahl, dafür bleibt die Inszenierung konzentrierter und die Beziehung zwischen den Figuren im Mittelpunkt.
Der wichtigste Vergleich ist deshalb nicht die Anzahl der Inhalte, sondern die Art der Aufmerksamkeit, die das Spiel verlangt. Bei einem hektischen Spiel achte ich auf Reaktionsgeschwindigkeit. Hier achte ich auf Positionen, Muster und die richtige Reihenfolge. Wer diese Form der Konzentration mag, wird den reduzierten Aufbau als angenehm empfinden. Wer Freiheit mit möglichst vielen Optionen verbindet, könnte ihn als zu eng wahrnehmen.
Die ehrlichen Abwägungen vor dem Kauf
Planet of Lana ist kein kostenloser Einstiegstitel, sondern kostet 8,99 €. Für mich ist das nur dann gut begründet, wenn man ein abgeschlossen wirkendes, atmosphärisches Abenteuer gezielt sucht und nicht einfach irgendein Spiel für kurze Wartezeiten herunterladen möchte. Der Preis lenkt die Erwartung weg vom spontanen Ausprobieren und hin zu einer bewussten Kaufentscheidung.
Zusätzlich wird ein In-App-Kauf mit 0,59 € bei Abrechnung über Google Play angezeigt. Im Alltag würde ich deshalb vor dem Spielen kurz prüfen, wie der Kauf auf dem eigenen Gerät eingebunden ist und ob die Zahlungsabwicklung den persönlichen Einstellungen entspricht. Für mich ändert dieser kleine Zusatz die grundsätzliche Einschätzung nicht, aber ich würde den Titel trotzdem nicht mit einem vollständig kostenlosen Erlebnis gleichsetzen.
Die Altersfreigabe USK ab sechs Jahren macht das Spiel grundsätzlich für ein jüngeres Publikum zugänglich. Trotzdem sollte man bedenken, dass Zugänglichkeit nicht automatisch bedeutet, dass jedes Rätsel für jedes Kind leicht verständlich ist. Die Herausforderung entsteht eher aus Beobachtung und Reihenfolge als aus komplizierten Regeln. Ein jüngerer Spieler kann also Freude daran haben, wird aber möglicherweise Unterstützung benötigen, wenn ein Abschnitt nicht sofort klar ist.
Die Veröffentlichung ist mit dem 8. Dezember 2025 angegeben. Für die praktische Nutzung ist außerdem wichtig, dass mindestens Android 10 benötigt wird. Wer ein älteres Gerät verwendet, sollte vor der Installation die Systemvoraussetzungen prüfen. Das ist besonders relevant, wenn man das Spiel auf einem älteren Smartphone oder Tablet nutzen möchte und einen Kauf nicht von einer passenden Geräteprüfung abhängig machen will.
Die aktuelle Version ist 1.8.1. Ich würde trotzdem nicht allein von der Versionsnummer auf die persönliche Spielerfahrung schließen. Entscheidend bleiben Bildschirmgröße, Steuerungsgefühl und die Frage, ob das eigene Gerät das Spiel angenehm darstellt. Gerade bei einem Abenteuer, das von visuellen Hinweisen lebt, kann die Hardware stärker ins Gewicht fallen als bei einem einfachen Puzzlespiel.
Wo die ruhige Gestaltung an Grenzen stößt
Die Konzentration auf Atmosphäre und Begleiter-Rätsel bedeutet auch, dass nicht jeder Abschnitt dieselbe Wirkung entfalten muss. Wenn ich gerade Lust auf große Überraschungen, viele Systeme oder eine breite Auswahl an Aktivitäten habe, kann die klare Ausrichtung etwas schmal wirken. Das ist kein Widerspruch zum Konzept, aber eine Grenze, die man vor dem Kauf kennen sollte.
Auch die Rätsel können je nach eigener Geduld unterschiedlich aufgenommen werden. Wer gerne ausprobiert und aus Fehlern lernt, wird die langsame Annäherung wahrscheinlich mögen. Wer dagegen sofort eindeutige Hinweise erwartet, könnte manche Situationen unnötig umständlich finden. Mein Rat wäre, nicht zu früh nach einer Lösung zu suchen, aber auch nicht minutenlang dieselbe Aktion zu wiederholen. Ein kurzer Abstand und ein neuer Blick auf die Umgebung helfen oft mehr.
Die Begleiter-Mechanik ist zugleich die größte Stärke und die wichtigste Einschränkung. Sie gibt dem Spiel seine eigene Identität, legt aber auch fest, wie viele Herausforderungen funktionieren. Wer genau diese Form der Zusammenarbeit nicht interessant findet, wird durch die schöne Präsentation allein vermutlich nicht dauerhaft überzeugt. Für mich trägt sie das Erlebnis, weil sie Handlung und Spielablauf miteinander verbindet.
Für wen sich das Abenteuer besonders lohnt
Ich empfehle Planet of Lana vor allem Spielern, die erzählerische Abenteuer mit einer ruhigen, fremdartigen Atmosphäre mögen und lieber beobachten als ständig kämpfen. Die Kombination aus Erkundung und Zusammenarbeit eignet sich für Menschen, die sich gerne in eine Umgebung hineinlesen. Man sollte Freude daran haben, eine Situation zunächst auf sich wirken zu lassen und anschließend selbst einen Weg durch sie zu finden.
Der Titel passt außerdem zu Spielern, die auf mobilen Geräten eine bewusstere Erfahrung suchen. Er ist kein typischer Lückenfüller, bei dem man ohne Aufmerksamkeit durch wiederholbare Aufgaben klickt. Wer sich für einige Zeit auf eine Reise konzentrieren möchte, bekommt ein Spiel, dessen zentrale Idee klar erkennbar bleibt.
Die rund 4,8 durchschnittlichen Sterne aus etwa 3.000 Bewertungen und über 10.000 Installationen zeigen, dass das Spiel im Store bereits auf Interesse stößt. Ich würde diese Zahlen jedoch eher als Hinweis auf eine positive Aufnahme verstehen, nicht als Ersatz für die eigene Geschmacksfrage. Eine hohe Bewertung sagt nicht, ob du langsame Rätsel, eine lineare Reise und eine enge Begleiter-Beziehung tatsächlich suchst.
Skippen würde ich den Titel, wenn du hauptsächlich ein kostenloses Spiel mit umfangreicher Langzeitmotivation, kompetitiven Modi oder ständiger Action möchtest. Auch wer auf einem älteren Gerät spielt oder Touch-Steuerung grundsätzlich unangenehm findet, sollte die technischen und praktischen Bedingungen ernst nehmen. In diesen Fällen kann eine andere Abenteuerform besser passen, selbst wenn Planet of Lana inhaltlich interessant klingt.
Für mich bleibt der Titel besonders dann empfehlenswert, wenn du ein Spiel möchtest, dessen wichtigste Idee nicht in einem großen Inventar, sondern in einer Beziehung steckt. Die Begleitung verändert, wie ich Hindernisse lese, wie ich Fehler bewerte und wie ich mich durch die Welt bewege. Das ist ein konkreter spielerischer Mehrwert und nicht bloß eine hübsche Rahmenhandlung.
Mein abschließender Eindruck
Nach meiner Erfahrung ist Planet of Lana ein fokussiertes Abenteuer für ruhige, aufmerksame Spielmomente. Playdigious setzt auf eine klare Identität: eine außerirdische Reise, deren emotionale Wirkung aus der Verbindung zwischen den Figuren und der gemeinsamen Lösung von Umgebungsrätseln entsteht. Diese Entscheidung macht das Spiel eigenständig, bringt aber auch mit sich, dass es nicht alle Geschmäcker bedienen will.
Ich würde es einem Freund empfehlen, der atmosphärische Plattform-Abenteuer mag und sich nicht daran stört, dass die Handlung eher über Umgebung und Bewegung als über ständige Erklärungen vermittelt wird. Besonders überzeugend finde ich, dass die Begleitung nicht nur nebenherläuft, sondern meine Entscheidungen tatsächlich beeinflusst. Genau dadurch fühlen sich die Rätsel persönlicher an.
Mein Urteil fällt deshalb positiv, aber mit einer klaren Bedingung aus: Kaufe es nicht, weil du einfach ein beliebiges mobiles Abenteuer suchst. Nimm es, wenn dich eine konzentrierte Reise mit stiller Erzählweise, gemeinsamer Orientierung und sorgfältig beobachteten Rätseln anspricht. Dann kann Planet of Lana seine Wirkung entfalten und aus einer überschaubaren Spielidee ein überraschend persönliches Erlebnis machen.
Häufig gestellte Fragen zu Planet of Lana
Was ist Planet of Lana und worum geht es in dem Spiel?
Planet of Lana ist ein atmosphärisches Puzzle-Adventure mit starken filmischen Elementen. Du begleitest Lana auf ihrer Reise durch eine farbenprächtige, von Maschinen bedrohte Welt. Dabei erkundest du Landschaften, löst Umgebungsrätsel, weichst Gefahren aus und arbeitest eng mit einem kleinen Begleiter zusammen. Die Geschichte wird weitgehend ohne lange Dialoge erzählt und setzt stark auf Musik, Bilder und emotionale Momente.
Auf welchen Geräten kann ich Planet of Lana spielen?
Planet of Lana wurde ursprünglich vor allem für PC und Konsolen entwickelt. Vor einem Download solltest du deshalb genau prüfen, ob die angebotene Version tatsächlich mit deinem Android- oder iOS-Gerät kompatibel ist. Je nach Plattform kann es sich um eine native mobile Version, eine Streaming-Lösung oder einen Zugriff über einen Spieldienst handeln. Auch Speicherplatz, Betriebssystem und Controller-Unterstützung können eine wichtige Rolle spielen.
Ist Planet of Lana für Anfänger geeignet oder sehr schwierig?
Das Spiel ist grundsätzlich auch für Einsteiger geeignet, verlangt aber Aufmerksamkeit und gelegentlich gutes Timing. Die Rätsel bauen sich meist verständlich auf und führen dich schrittweise an die wichtigsten Mechaniken heran. Einige Fluchtpassagen und Situationen mit Gegnern können dennoch anspruchsvoll sein, besonders wenn du ungeduldig vorgehst. Wer ruhiges Erkunden und Beobachten mag, wird mit dem Schwierigkeitsgrad meistens gut zurechtkommen.
Benötigt Planet of Lana eine Internetverbindung oder In-App-Käufe?
Das hängt von der Plattform und der jeweiligen Vertriebsform ab. Eine offiziell installierte Einzelspieler-Version benötigt normalerweise nicht dauerhaft eine Internetverbindung, während Streaming- oder Cloud-Angebote eine stabile Verbindung voraussetzen können. Planet of Lana ist außerdem kein typisches Free-to-play-Spiel mit ständig eingeblendeten Käufen. Prüfe vor der Installation trotzdem die Angaben im jeweiligen Store, da Preis, Lizenzmodell und Zusatzinhalte je nach Version abweichen können.
Wie lange dauert Planet of Lana und lohnt sich der Download?
Die Spielzeit liegt ungefähr im Bereich eines kompakten Story-Adventures und hängt davon ab, wie gründlich du die Umgebung erkundest und ob du optionale Geheimnisse suchst. Besonders überzeugend sind die handgemalten Schauplätze, die ruhige Erzählweise, der Soundtrack und das Zusammenspiel mit dem Begleiter. Der Download lohnt sich vor allem für Spieler, die atmosphärische Abenteuer, Plattformpassagen und kreative Rätsel einer großen Open-World vorziehen.
Vorteile
- Wunderschönes
- handgezeichnet wirkendes Artdesign mit stimmungsvollen Landschaften.
- Die Beziehung zwischen Lana und Mui sorgt für emotionale Momente.
- Abwechslungsreiche Rätsel verbinden Schleichen
- Timing und clevere Begleiter-Befehle.
- Ruhige Erkundung wechselt gelungen mit spannenden Verfolgungssequenzen.
- Atmosphärischer Soundtrack und dezentes Sounddesign verstärken die Sci-Fi-Stimmung.
Nachteile
- Die Spielzeit fällt im Vergleich zu vielen Genrevertretern eher kurz aus.
- Einige Rätsel wiederholen bekannte Muster und bieten wenig echte Herausforderung.
- Die Steuerung kann bei präzisen Sprüngen und Aktionen gelegentlich ungenau wirken.
- Die Geschichte bleibt an manchen Stellen bewusst vage und lässt Fragen offen.
- Auf mobilen Geräten können Grafikqualität und Leistung je nach Hardware schwanken.












